Ein blauer Brief vom Leben

Ein Schock. Ein Knall. Ein Neubeginn.


A cat looking at a window

Eine Krebserkrankung markiert einen Wendepunkt. Das Leben wird zweigeteilt in vorher und nachher. Die Diagnose ist ein Weckruf, eine Bombe, eine Explosion und reißt einen aus dem Leben, das man bis dahin kannte. Alarm!!!

Plötzlich klopft es an der Tür und das Leben überreicht dir einen blauen Brief, in dem steht: Achtung! Du bist möglicherweise versetzungsgefährdet. Es kann sein, daß du die nächsten Jahre nicht miterleben wirst. Uff! Das ist ein ziemlicher Hammer.


Kein Grund zur Panik

Wir sitzen alle im selben Boot


Wir müssen alle irgendwann abtreten. Keiner weiß, wann, wie, wo oder unter welchen Umständen, er die Schwelle überschreitet vom Diesseits ins Jenseits. Und am liebsten möchte keiner darüber nachdenken.

Aber irgendwann muss jeder gehen. Und es kann ganz plötzlich passieren. Manche überrascht der Tod im Schlaf, andere bei einem Unfall und sie verschwinden völlig unvorbereitet aus dem Leben.

Eine Krebsdiagnose ist wie ein höflicher Gruß von drüben: „Guten Tag, ich wollte mich vorstellen „Tod“ mein Name. Wir sind uns noch nicht persönlich begegnet in diesem Leben. Vielleicht komme ich dich in den nächsten Jahren abholen.“


Fluch und Segen der Krebsdiagnose

Mach das Beste und Schönste daraus, was du dir nur vorstellen kannst.

Wir werden wenigstens vorgewarnt: „Fang an, dein Leben zu ordnen. Damit du es so hinterlassen kannst, wie du es vorzufinden wünschst.“

Das steht auf jeder Klotür und das sollte man sich zu Herzen nehmen: Zieh ab, wenn du Scheiße gebaut hast, mach hinter dir sauber. Und zieh die Tür zu, wenn du gehst.

Mit anderen Worten:

Regel deinen Scheiß und kümmer' dich um die schönen Dinge.

Mach das Beste und Schönste aus dem Leben, das du hast.

Wenn man aus der Schockstarre erwacht, merkt man... man kann die Krankheit auch als Chance sehen.