Friede, Freude, Eierstockkrebs

Aus heiterem Himmel eiskalt erwischt.


street corner

Aus ziemlich heiterem Himmel erhielt ich 2018 die Diagnose Eierstockkrebs.

Am 9. Februar 2018 - ein Tag nach Weiberfastnacht - wachte ich morgens auf und mein Bauch fühlte sich plötzlich komisch an. Irgendwie prall, voll, es drückte auf die Blase, es war eng, es war anders.

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Es fühlte sich an, wie ein riesiger Furz, der quer sitzt und nicht rauskommt. Ich googelte „Luft im Bauch“ und machte Turnübungen - half nicht. Ich dachte, das geht bestimmt wieder weg - tat es aber nicht. Ich war völlig ratlos und hatte keine Ahnung, was man mit so einem komischen Bauchgefühl macht. Dann bekam ich Krämpfe vom morgendlichen Kaffee.

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Ich ging zur Hausärztin, die klopfte auf den Bauch und sagte: „Der Bauch ist hart.“

Ich machte einen Termin bei der Gynäkologin, weil ich da auch schon lange nicht mehr war. Die Gynäkologin tastete und sagte gleich: „Da stimmt was nicht. Wir machen einen Ultraschall, den müssen sie nicht bezahlen.“

Ohne einen Verdacht zu äußern, gab sie mir eine Überweisung und schickte mich ins nächstgelegene Krankenhaus zur Abklärung.

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Im Krankenhaus sprach die junge Ärztin, die mich zuerst untersuchte, vorsichtig von einer Raumforderung und einer Neubildung.

Der erfahrene Arzt, der mich ein paar Tage später untersuchte, machte einen Ultraschall, ein paar Messungen und sagte mir dann geradeheraus:

„Sie haben Eierstockkrebs. Der Tumor ist etwa 12 x 15cm groß und liegt zwischen Darm und Gebärmutter. Das muss operiert werden.“

Bäääähm!!